Πέμπτη 23 Οκτωβρίου 2014

Der-Grieche-Aktuell

Fischer glaubt an Reformkurs der Griechen


Bundespräsident auf Arbeitsbesuch in Athen - Treffen mit Tsipras

Heinz Fischer kennt die meisten, wohin er auch reist. In Athen ist das nicht anders: Zu Beginn seines zweitägigen Arbeitsbesuchs am Mittwoch traf der österreichische Präsident seinen "guten alten Freund Karolos Papoulias", den Staatschef, und Antonis Samaras, den Premier, und Evangelos Venizelos, den Aussenminister und Mitkoalitionär der schwindsüchtigen griechischen Sozialisten. Nur bei Alexis Tsipras muss Heinz Fischer auslassen. Den kennt er noch nicht. Doch vom Chef der weit links stehenden Syriza hängt jetzt viel ab in Griechenland: Neuwahlen, scharfer Linkskurs, keine Schulden mehr bezahlen. "Ich bin gespannt", sagt Fischer am Mittwochabend.
Tsipras steht Donnerstagmittag auf dem Programm des Bundespräsidenten. "Ich werd' mich sicher nicht aktiv in die griechische Innenpolitik einmischen, aber man kann über alles reden", sagt er Fischer-like.
Tsipras will nächsten Februar die Regierung stürzen und Neuwahlen erzwingen. Denn im Februar muss ein neuer Präsident gewählt werden. In Griechenland tut dies das Parlament und mit Dreifünftel-Mehrheit. Diese 180 Abgeordneten hat die Koalition von Samaras und Venizelos aber bei weitem nicht: Bei der jüngsten Vertrauensabstimmung kam sie auf 154 Stimmen. Samaras habe sich gleichwohl optimistisch gezeigt, berichtete Fischer von seinem einstündigen Gespräch mit dem konservativen Premier. Mit einem guten und seriösen Kandidaten, so Samaras' Überzeugung, lassen sich Stimmen von den mittlerweile 23 fraktionslosen Abgeordneten und bei der linken Mitte - der früheren kleinen Koalitionspartei Dimar - gewinnen.
Syriza hat die konservative Regierungspartei von Samaras in den Umfragen längst hinter sich gelassen, manchmal sogar mit elf Prozentpunkten. Die Europawahlen im vergangenen Mai gewann sie in Griechenland. Übernimmt Tsipras im Frühjahr 2015 die Regierung, so will er als erstes Griechenlands Gläubiger vor den Karren spannen: auf 85 Prozent der Staatsschulden sollen sie verzichten. Griechenlands Schuldenberg ist mit den Rettungskrediten der EU und des Internationalen Währungsfonds auf 318 Milliarden Euro angewachsen, oder 178 Prozent des BIP. Nichts, was Ökonomen für auf Dauer tragbar halten. Um Tsipras den Wind aus den Segeln zu nehmen, will die Koalition nun früher aus der Überwachung durch die Kreditgeber aussteigen. Auf die letzte Zwölf-Milliarden-Rate des IWF will Samaras verzichten; das Hilfspaket der EU läuft mit Jahresende sowieso aus. Wenn die Wahl des Präsidenten ansteht, gibt es keine Troika mehr in Athen, so die Überlegung. Das soll die Griechen überzeugen.
Ähnlich wird wohl Heinz Fischer am Donnerstag beim Treffen mit Tsipras argumentieren. Mit dem Ende der "Memoranden" der Troika, die den Sparkurs vorschrieben, sollte natürlich nicht ein Kurswechsel verbunden sein, meinte Fischer. Der griechische Premier sei schliesslich optimistisch gewesen, dass sein Land wieder in die Zone käme, wo ein Wirtschaftswachstum möglich sei und der Reformkurs ohne Troika aus eigener Kraft fortgesetzt werde.
ΠΗΓΗ.derstandard.at

Der-Grieche-Aktuell

Fischer fordert in Athen weitere Reformen

Bundespräsident Fischer hat beim Treffen mit der griechischen Regierungsspitze in Athen eine Fortsetzung der Reformpolitik der vergangenen Jahre gefordert.
Fischer fordert in Athen weitere Reformen
ies habe man dem Bundespräsidenten auch zugesagt, erklärte dessen Sprecher Bruno Aigner gegenüber der APA. Das Arbeitsklima innerhalb der griechischen Regierungskoalition habe Fischer als "konstruktiv" beschrieben.
Nach Ansicht des Bundespräsidenten gebe es "Anlass zur Zuversicht, dass sich die Periode des EU-Schutzschirms dem Ende nähert und Griechenland in absehbarer Zeit auf eigenen Beinen stehen kann", so Aigner. Fischer habe jedoch betont, "dass die Reformpolitik der letzten Jahre nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, sondern vielmehr fortschreiten muss".
Fischer habe mit dem konservativen Premier Antonis Samaras und seinem Vize, dem Sozialisten Evangelos Venizelos, zudem die Präsidentschaftswahlen 2015 besprochen. Die Regierungskoalition verfügt gegenwärtig nur über eine hauchdünne Mehrheit im Parlament, viele Beobachter zweifeln daher daran, dass sie die für die Wahl notwendige Drei-Fünftel-Mehrheit erreichen kann. Gelingt dies der Regierung nicht, drohen Neuwahlen. Glaubt man Umfragen, würden diese Oppositionschef Alexis Tsipras von der radikalen Linkspartei SYRIZA an die Spitze bringen, den Fischer am Donnerstag treffen wird.
Zu den Überlebenschancen der gegenwärtigen griechischen Regierung wollte sich Fischer laut Aigner nicht äußern: "Der Bundespräsident will sich innenpolitisch nicht einmischen". Allerdings habe Fischer den Eindruck gehabt, das "Arbeitsklima" innerhalb der Koalition sei "konstruktiv", die Arbeitsbasis "vernünftig".
Thema war auch der Zypernkonflikt, sowie der Namensstreit mit dem Nachbarland Mazedonien und der internationale Terrorismus. In der gegenwärtig festgefahrenen Zypernfrage habe Fischer dafür plädiert, dem "Dialog eine Chance zu geben und diesen fortzusetzen".
Bei seinem Besuch in der griechischen Hauptstadt verfolgt Fischer auch eine kulturelle Mission. Am Mittwochabend eröffnete er gemeinsam mit seinem griechischen Amtskollegen Karolos Papoulias eine Ausstellung unter dem Titel Hellenic Renaissance über den Ringstraßen-Architekten Theophil Hansen in der Athener Theocharakis-Foundation. Der Däne Hansen ist in Österreich für seine bedeutenden Arbeiten in Wien bekannt, spielte aber nach Ansicht der Kuratoren auch für den griechischen Baustil im 19. Jahrhundert eine entscheidenden Rolle. In der Ausstellung sind mehr als 180 Zeichnungen Hansens aus österreichischen und dänischen Archiven zu sehen.
ΠΗΓΗ.salzburg.com

Παρασκευή 17 Οκτωβρίου 2014

Der-Grieche-Aktuell

Griechenland verhandelt über vorsorgliche Kreditlinie

Eine griechische und eine europäische Flagge vor dem Büro von Antonis Samaras

Griechenland verhandelt mit seinen internationalen Geldgebern über eine vorsorgliche Kreditlinie für die Zeit nach dem Ende der umfangreichen Rettungsprogramme.

Für die Athener Regierung sei aber klar, dass sie kein weiteres Hilfspaket benötige, sagte Ministerpräsident Antonis Samaras am Freitag. Sein Land werde auf dem Reformweg bleiben. Die Milliarden-Hilfen der Euro-Länder für Griechenland laufen Ende des Jahres aus. Samaras will dann zudem vorzeitig aus dem Programm des Internationalen Währungsfonds (IWF) aussteigen, das regulär noch ein Jahr länger läuft. Mit einer vorsorglichen Kreditlinie des Euro-Rettungsfonds ESM würde ein gleitender Übergang geschaffen und das Land gleichzeitig vor Turbulenzen abgesichert.
An den Aktienmärkten in Athen hatte es jüngst einen Kurssturz gegeben, da Investoren angesichts des geplanten Ausstiegs Griechenlands aus dem Rettungsprogramm nervös wurden. Dahinter stand auch die Furcht, dass Neuwahlen bald europakritische Kräfte an die Macht bringen könnten. Eine vorsorgliche Kreditlinie dürfte den Investoren die Sorge zumindest teilweise nehmen.
ΠΗΓΗ.wirtschaftsblatt.at

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Die Krise ist zurück


ATHEN. Die Zweifel wachsen, dass Griechenland den Ausstieg aus dem Rettungsschirm wirklich schafft. Denn griechische Bonds verlieren massiv an Wert. Aber die dunklen Wolken wölben sich schon viel weiter über die Eurozone: Knickt die Konjunktur im Währungsraum wieder kräftig ein?
Noch meiden Politiker diese Frage wie der Teufel das Weihwasser. Nur Italiens Premier Matteo Renzi nahm sich am Donnerstag kein Blatt vor den Mund, als er feststellte, die Krise sei mit Wucht an die Finanzmärkte zurückgekehrt.
Vor allem in den südeuropäischen Krisenländern, allen voran in Griechenland, wo die Angst vor einem Sturz der Regierung umgeht, verdichten sich die Indizien für einen neuerlichen Wirtschaftseinbruch. Griechische Aktien und Bonds sind seit Tagen auf Talfahrt. Der Athener Leitindex hat seit Monatsbeginn fast elf Prozent verloren, Anleihen binnen vier Wochen sogar 17 Prozent.
Der Kurs der zehnjährigen Anleihen des Landes brach ebenfalls ein. Im Gegenzug zog die Rendite um mehr als einen Prozentpunkt auf über neun Prozent an. Die Papiere warfen damit so viel ab wie seit knapp acht Monaten nicht mehr. Auch bei italienischen, spanischen und portugiesischen Anleihen stieg die Rendite.
Griechischer Kursrutsch
In Scharen werfen Investoren die Papiere vieler südeuropäischer Länder aus ihren Depots. In ihrem Verhalten spiegelt sich der Zweifel wider, dass sich Griechenland auf dem Markt refinanzieren kann, wenn es vorzeitig auf den internationalen Rettungsschirm verzichtet.
Der einstige Pleitekandidat will sich 2015 mehrfach an den Finanzmarkt wagen, um endlich aus dem seit 2010 laufenden Rettungsprogramm von IWF und EU im Volumen von 240 Mrd. Euro aussteigen zu können.
Die unter strengsten Auflagen vergebenen Kredite haben die schwere Rezession in Griechenland noch weiter verschlimmert und zugleich eine politische Gegenreaktion verursacht. Umfragen zufolge hat die linke Opposition Syriza ihren Stimmenvorsprung auf die konservative Regierungspartei von Ministerpräsident Antonis Samaras auf 6,5 Prozentpunkte ausgebaut. Syriza ist gegen den strikten Sparkurs.
"Der Ausverkauf bei griechischen Anleihen signalisiert, dass Griechenland den Marktzugang verloren hat", sagte Thanassis Drogossis, Leiter Aktien bei Pantelakis Securities SA in Athen. "Ein früher Ausstieg aus dem Rettungsprogramm dürfte beweisen, dass die bisher erreichten fiskalischen Fortschritte nicht nachhaltig sind-davor fürchten sich Investoren."
Als weiteres Krisensignal werteten Börsianer, dass die EZB griechischen Banken den Zugang zu frischem Geld erleichtern will. Eine entsprechende Entscheidung sei am Vorabend nach Gesprächen zwischen der EZB, der Athener Regierung und dem Zentralbankchef Griechenlands gefallen, sagte ein Athener Notenbank-Vertreter am Donnerstag.
EZB erleichtert Geldzufuhr
Demnach will die EZB auf Sicherheiten, die griechische Institute bei ihr als Pfand für frisches Geld hinterlegen, einen geringeren Abschlag als bisher erheben. Damit könnten die Banken zusätzliche zwölf Mrd. Euro an Liquidität bei der EZB abschöpfen. "Das ist eine Stützungsmaßnahme, nachdem sich in den vergangenen beiden Tagen Druck aufgebaut hat",sagte der Zentralbanker.
Die griechischen Banken haben im September bei der EZB zwar weniger frisches Geld abgerufen, hängen aber weiter am Tropf der EZB.
ΠΗΓΗ.wirtschaftsblatt.at

Der-Grieche-Aktuell

Griechischer Tourismus läuft auf Hochtouren

Die Griechen wollen mit günstigen Preisen, nettem Service und Gastfreundschaft punkten.

Der für das Land wirtschaftlich wichtigste Sektor soll heuer fast 20 Prozent des BIP stellen

Athen - Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands sind zurück an der Börse. Der griechische Leitindex ist auf Talfahrt. Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Euro-Krisenland: Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige - der Tourismus - boomt. Bis zum Jahresende wird ein Rekord von mehr als 20 Millionen Besuchern erwartet.
"Damit wird unser Bereich fast 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes erwirtschaften", sagte kürzlich der Chef des Verbandes der griechischen Tourismusunternehmen, Andreas Andreadis.
"Es ist Mitte Oktober und wenn ich mich umschaue, habe ich den Eindruck, wir befinden uns noch in der Hochsaison", sagt Hotelier Dimitris Skalidis aus der Touristenstadt Nafplion auf der Halbinsel Peloponnes. Seine zwei Hotels sind bis Anfang November ausgebucht.

Jet-Set-Inseln

Hollywood-Stars, Weltklasse-Fußballspieler und Unternehmer vor allem aus dem östlichen Mittelmeer und den Golfstaaten genießen das "süße Leben" à la Ägäis auf den Jet-Set-Inseln Santorin und Mykonos. Die Preise sind allerdings manchmal schwindelerregend. Ein Luxuszimmer mit Meerblick kann mehr als 3.000 Euro pro Tag kosten.
Auf kleineren, weniger bekannten Inseln wie Antiparos oder Milos können Urlauber dagegen für 30 bis 40 Euro pro Nacht ein Quartier finden. Auch in Athen gibt es Zimmer für unter 40 Euro die Nacht. "Der Gast ist der König und wir tun alles, um zufriedene Besucher zu haben", sagt Hoteldirektor Christos Pilatakis von der Insel Rhodos. Mit 40 Jahren Erfahrung weiß er, welche Folgen der Ärger eines unzufriedenen Gastes haben kann: "Er kehrt nach Hause zurück und vergrault mit negativen Kommentaren Dutzende potenzielle Besucher."

Traditionelle Gastfreundschaft

In der Vergangenheit hatten viele Hotels und Tavernen mit hohen Preisen und schlechtem Service so manchen Besucher enttäuscht. Doch das hat sich geändert, sagt Hoteldirektor Pilatakis. "Gute Preise, netter Service und die traditionelle Gastfreundschaft der Griechen haben die Wende gebracht." Zudem hätten die Krisen in Nordafrika und im Nahen Osten viele Touristen bewogen, Urlaubziele wie Griechenland zu wählen.
Viele junge Griechen fanden dank des Booms in diesem Sommer Arbeit für ein paar Monate. Es gibt allerdings auch Schattenseiten: Die Verbände der Hotelangestellten protestieren, weil einige Hoteliers im Rückstand mit ihren Zahlungen an ihr Personal sind. Manche Unternehmer wollen ihre Angestellten erst nach Ende der Saison im November bezahlen. Der Hotelierverband meint, dies seien Einzelfälle.
Auch 2015 rechnet die Branche mit einem Rekordjahr für den griechischen Tourismus. Derweil treibt Investoren die Sorge vor einem Machtwechsel in Athen um: Die radikale Linke (Syriza) liegt in Umfragen deutlich vor der Regierungskoalition unter Premier Antonis Samaras. Sie könnte die im Februar anstehende Wahl des Präsidenten blockieren und so Neuwahlen des Parlaments erzwingen, fürchten manche. "Was wir jetzt brauchen ist politische Stabilität", sagt Hotelier Skalidis.
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Δευτέρα 13 Οκτωβρίου 2014

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Athen will IWF-Hilfsprogramm hinter sich lassen

Griechenland will wieder auf eigenen Beinen stehen

Griechenland und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben erste Gespräche über einen vorzeitigen Abschluss der griechischen Hilfsprogramme geführt. International herrscht Skepsis.

Athen. "Wir haben den ersten Schritt in diese Richtung gemacht", sagte ein hoher Beamter des griechischen Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa am Montagmorgen.
Am Vorabend hatte sich der griechische Finanzminister Gikas Hardouvelis mit der Chefin des IWF, Christine Lagarde, am Sitz des IWF in Washington getroffen. Wie der IWF anschließend erklärte, sind beim Treffen der Werdegang des laufenden Sparprogrammes und "mögliche weitere Schritte" erörtert worden. Lagarde habe die Griechen aufgefordert, entschlossen die Reformen fortzusetzen. Der IWF werde dabei Griechenlandunterstützen, hieß es. Der griechische Finanzminister wird am (heutigen) Montag seine Kollegen der Eurogruppe über die Gespräche mit dem IWF unterrichten, hieß es aus Kreisen der Regierung in Athen.
Griechenland ist seit 2010 mit 240 Mrd. Euro internationaler Hilfszusagen vor der Staatspleite bewahrt worden. Im Gegenzug muss das Euroland umfassende Reformen und schmerzhafte Einsparungen durchsetzen.
Finanzminister Schelling will „abwarten“
Finanzminister Hans Jörg Schelling steht dem Wunsch Griechenlands nach einem frühzeitigen Ausstieg aus dem IWF-Hilfsprogramm "skeptisch" gegenüber. "Wir kennen die genauen Vorschläge der Griechen noch nicht. Aber es ist nicht sicher, ob die Griechen wieder in ein Hilfsprogramm einsteigen wollen oder nicht", gab Schelling vor Beginn der Sitzung der Eurogruppe Montag in Luxemburg zu bedenken.
Es müsse abgewartet werden, was die Griechen vorlegen. "Aber ich muss dazu sagen, wir sehen das doch mit einiger Skepsis und Besorgnis. Weil doch Bewegungen in Griechenland passiert sind, die sehr entscheidend waren für die ganze Entwicklung des Landes. Ich gehe davon aus, dass das noch nicht zu Ende ist".
ΠΗΓΗ.wirtschaftsblatt.at

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Prunkvolles Bodenmosaik in makedonischem Grab entdeckt



Amphipolis - Schritt für Schritt - und unter erheblicher medialer Aufmerksamkeit - ergründen Archäologen seit geraumer Zeit das Geheimnis einer Grabstätte aus der Zeit Alexanders des Großen im nordgriechischen Amphipolis.



Wer in diesem prunkvollen Grab beigesetzt wurde, ist nach wie vor unklar. Die Archäologen datieren es auf das letzte Viertel des 4. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung. Spekuliert wird, dass es sich um die letzte Ruhestätte eines hohen Offiziers aus der Armee Alexanders des Großen oder auch eines Mitglieds des makedonischen Königshauses handeln könnte. Die Abbildung auf dem Mosaik stützt jedenfalls Vermutungen, dass es sich um das Grabmal eines Mannes handelt.
ΠΗΓΗ.derstandard.at