Πέμπτη 23 Οκτωβρίου 2014

Der-Grieche-Aktuell

Verfolgung Milliarden Betrug



Straf Verbrechen Verfolgung durch den gebracht Amtsgericht von Athen für den "Tanz" Milliarden, die sich um den EU-Subventionen für Forschungsprojekte eingestellt worden war. beschuldigt Vertreter der vier griechischen Unternehmen für drei KapitalverbrechenSkandal um Zuschüsse von 25 Milliarden Euro. EUR bringt beschuldigt Vertreter der vier griechischen Unternehmen für drei Verbrechen, während es scheint, dass die Tentakel der Fall in ganz Europa zu erweitern. Berichten zufolge angeblich der Betrug beteiligt und griechische Beamte der Europäischen Kommission als Paralleluntersuchung bereits in Brüssel durchgeführt.Diese Umfrage begann vor fünf Jahren von der Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). Es wird berichtet, dass in Griechenland, Elemente der "systematischen Betrug gegen die EU-Mittel durch Konzernunternehmen" bringt die IRS und der Finanzpolizei. Hatte sogar per Lkw zu den Gerichten der Kadetten befördert früher in diesem Monat zu arbeiten, Strafverfolgung. wird der Fall an die Gemeinschaftsprogramme "Staat" und "Informationsgesellschaft" und Anliegen Subventionen für Forschung und Pilotprogrammen verknüpft. In unserem Land angeblich beteiligten Vertreter der vier griechischen Unternehmen, das mit drei Verbrechen aufgeladen wurde, mit der Menge der Verlust von mehreren Millionen Euro. Die erste Untersuchung wurde von der Generaldirektion "Informationsgesellschaft und Medien" der Europäischen Kommission, die ist durchgeführt verantwortlich für die Förderung der Entwicklung und Nutzung von Informations-und Kommunikationstechnologien durch Zuschüsse für die Auswahl Forschungsprogramme. Die Untersuchung ergab, Beweise für Betrug, die die Entwicklung und Aktivität der assoziierten Unternehmen beinhaltet und systematisch bezeugen große Anzahl von Forschungsprojekten, die genehmigt wurden und schuf bemerkenswerte illegale Gewinne mit fiktiven Unternehmen, die aufgeblasen hatte oder falsche Dokumente Kosten. Indikationen sind in taucht gegen Beamte der Europäischen Kommission (und Griechisch) hat diese Programme. Die Beamten der Europäischen Kommission, um einige der Millionen, die die EU festgelegt, ihre Programme im Hinblick auf die fotografischen Bedingungen und vorbehaltlich der "Beat" von den eigenen Leuten in Griechenland, sondern auch in anderen EU-Ländern gab ernten . Neben Geld durch diese Programme waren nicht nur in Griechenland, sondern in fast allen Ländern der Europäischen Union. Diese Umfrage auf den Tisch legen mehr als 20.000 Fälle, in denen subventionierte EU-Mittel wurde Villen, Luxusautos oder Einlagen im Ausland. Für jene Mitarbeiter, von der griechischen Seite vorgelegten Rechtshilfeersuchen, da diese parallel Forschung in Brüssel durchgeführt wird, noch aus. Wenn es zusätzliche Elemente dann wird die Staatsanwaltschaft auf sie ausgedehnt werden, möglicherweise für die Straftat der Bestechung dorodokias-. Datei erreicht die Staatsanwaltschaft am 1. Oktober und ordnete den Kopf des Elia Zagoraios, behandelt die Staatsanwälte Ch. Ntzouras und C. Kaloudes, die gegen vier Rechtsvertreter gebracht und Mitarbeiter von Unternehmen, in dem Fall Anklage beteiligt folgende: 1) Betrug zum Nachteil der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften, auf die Gesamtnutzen und Sachschäden von mehr als 150.000 € 2 ) Fälschung, Straftäter, die professionell und Gewohnheit handeln, die Gesamtvermögens soll mehr als 120.000 € zu profitieren, 3) Geldwäsche, Gewohnheit. Täter, die professionell agieren und Der Fall war ein Richter.
ΠΗΓΗ.zougla.gr

Der-Grieche-Aktuell

Archäologen entdecken Kopf einer Sphinx in makedonischem Hügelgrab

Der nun entdeckte Sphinxkopf gehört zu einer Skulptur, die in einer der drei zuvor freigelegten Grabkammern gefunden worden ist.

Riesige Grabanlage wird seit August freigelegt und hat bereits zahlreiche Schätze freigegeben

Thessaloniki - Das antike Hügelgrab in der Nähe des nordgriechischen Amphipolis aus der Zeit Alexanders des Großen (356-323 vor unserer Zeitrechung) hat erneut ein spektakuläres Fundstück freigegeben: Archäologen haben in der Grabanlage, in der möglicherweise eine Person aus dem unmittelbaren Umfeld Alexanders bestattet wurde, den weitgehend unbeschädigten Kopf einer Marmorsphinx entdeckt. Neben der rund 60 Zentimeter großen Skulptur lagen in der zuletzt freigelegten Grabkammer auch Teile der Sphinx-Flügel, wie das griechische Kulturministerium am Dienstag mitteilte.
Der zu dem Kopf gehörende Körper der Sphinx war bereits in einer der drei davor freigelegten Kammern gefunden worden. Das Hügelgrab wird seit Mitte August freigelegt. Es erweist sich als wahre Fundgrube für die Archäologen: Vor kurzem entdeckten sie ein eindrucksvolles Bodenmosaik, das einen Streitwagen mit einem bärtigen Fahrer zeigt.
Welcher historischen Persönlichkeit die Grabanlage zuzuordnen ist, ist noch nicht klar. Laut einer früheren Mitteilung des Kulturministeriums dürfte der rund 500 Meter lange, von einer Marmoreinfriedung umgebene Grabhügel ein Monument von "besonderer Bedeutung" sein. Experten halten es jedoch für nahezu ausgeschlossen, dass es sich um das Grab Alexanders handeln könnte, der im Alter von 32 Jahren in Babylon starb
ΠΗΓΗ.derstandard.at

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Fischer glaubt an Reformkurs der Griechen


Bundespräsident auf Arbeitsbesuch in Athen - Treffen mit Tsipras

Heinz Fischer kennt die meisten, wohin er auch reist. In Athen ist das nicht anders: Zu Beginn seines zweitägigen Arbeitsbesuchs am Mittwoch traf der österreichische Präsident seinen "guten alten Freund Karolos Papoulias", den Staatschef, und Antonis Samaras, den Premier, und Evangelos Venizelos, den Aussenminister und Mitkoalitionär der schwindsüchtigen griechischen Sozialisten. Nur bei Alexis Tsipras muss Heinz Fischer auslassen. Den kennt er noch nicht. Doch vom Chef der weit links stehenden Syriza hängt jetzt viel ab in Griechenland: Neuwahlen, scharfer Linkskurs, keine Schulden mehr bezahlen. "Ich bin gespannt", sagt Fischer am Mittwochabend.
Tsipras steht Donnerstagmittag auf dem Programm des Bundespräsidenten. "Ich werd' mich sicher nicht aktiv in die griechische Innenpolitik einmischen, aber man kann über alles reden", sagt er Fischer-like.
Tsipras will nächsten Februar die Regierung stürzen und Neuwahlen erzwingen. Denn im Februar muss ein neuer Präsident gewählt werden. In Griechenland tut dies das Parlament und mit Dreifünftel-Mehrheit. Diese 180 Abgeordneten hat die Koalition von Samaras und Venizelos aber bei weitem nicht: Bei der jüngsten Vertrauensabstimmung kam sie auf 154 Stimmen. Samaras habe sich gleichwohl optimistisch gezeigt, berichtete Fischer von seinem einstündigen Gespräch mit dem konservativen Premier. Mit einem guten und seriösen Kandidaten, so Samaras' Überzeugung, lassen sich Stimmen von den mittlerweile 23 fraktionslosen Abgeordneten und bei der linken Mitte - der früheren kleinen Koalitionspartei Dimar - gewinnen.
Syriza hat die konservative Regierungspartei von Samaras in den Umfragen längst hinter sich gelassen, manchmal sogar mit elf Prozentpunkten. Die Europawahlen im vergangenen Mai gewann sie in Griechenland. Übernimmt Tsipras im Frühjahr 2015 die Regierung, so will er als erstes Griechenlands Gläubiger vor den Karren spannen: auf 85 Prozent der Staatsschulden sollen sie verzichten. Griechenlands Schuldenberg ist mit den Rettungskrediten der EU und des Internationalen Währungsfonds auf 318 Milliarden Euro angewachsen, oder 178 Prozent des BIP. Nichts, was Ökonomen für auf Dauer tragbar halten. Um Tsipras den Wind aus den Segeln zu nehmen, will die Koalition nun früher aus der Überwachung durch die Kreditgeber aussteigen. Auf die letzte Zwölf-Milliarden-Rate des IWF will Samaras verzichten; das Hilfspaket der EU läuft mit Jahresende sowieso aus. Wenn die Wahl des Präsidenten ansteht, gibt es keine Troika mehr in Athen, so die Überlegung. Das soll die Griechen überzeugen.
Ähnlich wird wohl Heinz Fischer am Donnerstag beim Treffen mit Tsipras argumentieren. Mit dem Ende der "Memoranden" der Troika, die den Sparkurs vorschrieben, sollte natürlich nicht ein Kurswechsel verbunden sein, meinte Fischer. Der griechische Premier sei schliesslich optimistisch gewesen, dass sein Land wieder in die Zone käme, wo ein Wirtschaftswachstum möglich sei und der Reformkurs ohne Troika aus eigener Kraft fortgesetzt werde.
ΠΗΓΗ.derstandard.at

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Fischer fordert in Athen weitere Reformen

Bundespräsident Fischer hat beim Treffen mit der griechischen Regierungsspitze in Athen eine Fortsetzung der Reformpolitik der vergangenen Jahre gefordert.
Fischer fordert in Athen weitere Reformen
ies habe man dem Bundespräsidenten auch zugesagt, erklärte dessen Sprecher Bruno Aigner gegenüber der APA. Das Arbeitsklima innerhalb der griechischen Regierungskoalition habe Fischer als "konstruktiv" beschrieben.
Nach Ansicht des Bundespräsidenten gebe es "Anlass zur Zuversicht, dass sich die Periode des EU-Schutzschirms dem Ende nähert und Griechenland in absehbarer Zeit auf eigenen Beinen stehen kann", so Aigner. Fischer habe jedoch betont, "dass die Reformpolitik der letzten Jahre nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, sondern vielmehr fortschreiten muss".
Fischer habe mit dem konservativen Premier Antonis Samaras und seinem Vize, dem Sozialisten Evangelos Venizelos, zudem die Präsidentschaftswahlen 2015 besprochen. Die Regierungskoalition verfügt gegenwärtig nur über eine hauchdünne Mehrheit im Parlament, viele Beobachter zweifeln daher daran, dass sie die für die Wahl notwendige Drei-Fünftel-Mehrheit erreichen kann. Gelingt dies der Regierung nicht, drohen Neuwahlen. Glaubt man Umfragen, würden diese Oppositionschef Alexis Tsipras von der radikalen Linkspartei SYRIZA an die Spitze bringen, den Fischer am Donnerstag treffen wird.
Zu den Überlebenschancen der gegenwärtigen griechischen Regierung wollte sich Fischer laut Aigner nicht äußern: "Der Bundespräsident will sich innenpolitisch nicht einmischen". Allerdings habe Fischer den Eindruck gehabt, das "Arbeitsklima" innerhalb der Koalition sei "konstruktiv", die Arbeitsbasis "vernünftig".
Thema war auch der Zypernkonflikt, sowie der Namensstreit mit dem Nachbarland Mazedonien und der internationale Terrorismus. In der gegenwärtig festgefahrenen Zypernfrage habe Fischer dafür plädiert, dem "Dialog eine Chance zu geben und diesen fortzusetzen".
Bei seinem Besuch in der griechischen Hauptstadt verfolgt Fischer auch eine kulturelle Mission. Am Mittwochabend eröffnete er gemeinsam mit seinem griechischen Amtskollegen Karolos Papoulias eine Ausstellung unter dem Titel Hellenic Renaissance über den Ringstraßen-Architekten Theophil Hansen in der Athener Theocharakis-Foundation. Der Däne Hansen ist in Österreich für seine bedeutenden Arbeiten in Wien bekannt, spielte aber nach Ansicht der Kuratoren auch für den griechischen Baustil im 19. Jahrhundert eine entscheidenden Rolle. In der Ausstellung sind mehr als 180 Zeichnungen Hansens aus österreichischen und dänischen Archiven zu sehen.
ΠΗΓΗ.salzburg.com

Παρασκευή 17 Οκτωβρίου 2014

Der-Grieche-Aktuell

Griechenland verhandelt über vorsorgliche Kreditlinie

Eine griechische und eine europäische Flagge vor dem Büro von Antonis Samaras

Griechenland verhandelt mit seinen internationalen Geldgebern über eine vorsorgliche Kreditlinie für die Zeit nach dem Ende der umfangreichen Rettungsprogramme.

Für die Athener Regierung sei aber klar, dass sie kein weiteres Hilfspaket benötige, sagte Ministerpräsident Antonis Samaras am Freitag. Sein Land werde auf dem Reformweg bleiben. Die Milliarden-Hilfen der Euro-Länder für Griechenland laufen Ende des Jahres aus. Samaras will dann zudem vorzeitig aus dem Programm des Internationalen Währungsfonds (IWF) aussteigen, das regulär noch ein Jahr länger läuft. Mit einer vorsorglichen Kreditlinie des Euro-Rettungsfonds ESM würde ein gleitender Übergang geschaffen und das Land gleichzeitig vor Turbulenzen abgesichert.
An den Aktienmärkten in Athen hatte es jüngst einen Kurssturz gegeben, da Investoren angesichts des geplanten Ausstiegs Griechenlands aus dem Rettungsprogramm nervös wurden. Dahinter stand auch die Furcht, dass Neuwahlen bald europakritische Kräfte an die Macht bringen könnten. Eine vorsorgliche Kreditlinie dürfte den Investoren die Sorge zumindest teilweise nehmen.
ΠΗΓΗ.wirtschaftsblatt.at

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Die Krise ist zurück


ATHEN. Die Zweifel wachsen, dass Griechenland den Ausstieg aus dem Rettungsschirm wirklich schafft. Denn griechische Bonds verlieren massiv an Wert. Aber die dunklen Wolken wölben sich schon viel weiter über die Eurozone: Knickt die Konjunktur im Währungsraum wieder kräftig ein?
Noch meiden Politiker diese Frage wie der Teufel das Weihwasser. Nur Italiens Premier Matteo Renzi nahm sich am Donnerstag kein Blatt vor den Mund, als er feststellte, die Krise sei mit Wucht an die Finanzmärkte zurückgekehrt.
Vor allem in den südeuropäischen Krisenländern, allen voran in Griechenland, wo die Angst vor einem Sturz der Regierung umgeht, verdichten sich die Indizien für einen neuerlichen Wirtschaftseinbruch. Griechische Aktien und Bonds sind seit Tagen auf Talfahrt. Der Athener Leitindex hat seit Monatsbeginn fast elf Prozent verloren, Anleihen binnen vier Wochen sogar 17 Prozent.
Der Kurs der zehnjährigen Anleihen des Landes brach ebenfalls ein. Im Gegenzug zog die Rendite um mehr als einen Prozentpunkt auf über neun Prozent an. Die Papiere warfen damit so viel ab wie seit knapp acht Monaten nicht mehr. Auch bei italienischen, spanischen und portugiesischen Anleihen stieg die Rendite.
Griechischer Kursrutsch
In Scharen werfen Investoren die Papiere vieler südeuropäischer Länder aus ihren Depots. In ihrem Verhalten spiegelt sich der Zweifel wider, dass sich Griechenland auf dem Markt refinanzieren kann, wenn es vorzeitig auf den internationalen Rettungsschirm verzichtet.
Der einstige Pleitekandidat will sich 2015 mehrfach an den Finanzmarkt wagen, um endlich aus dem seit 2010 laufenden Rettungsprogramm von IWF und EU im Volumen von 240 Mrd. Euro aussteigen zu können.
Die unter strengsten Auflagen vergebenen Kredite haben die schwere Rezession in Griechenland noch weiter verschlimmert und zugleich eine politische Gegenreaktion verursacht. Umfragen zufolge hat die linke Opposition Syriza ihren Stimmenvorsprung auf die konservative Regierungspartei von Ministerpräsident Antonis Samaras auf 6,5 Prozentpunkte ausgebaut. Syriza ist gegen den strikten Sparkurs.
"Der Ausverkauf bei griechischen Anleihen signalisiert, dass Griechenland den Marktzugang verloren hat", sagte Thanassis Drogossis, Leiter Aktien bei Pantelakis Securities SA in Athen. "Ein früher Ausstieg aus dem Rettungsprogramm dürfte beweisen, dass die bisher erreichten fiskalischen Fortschritte nicht nachhaltig sind-davor fürchten sich Investoren."
Als weiteres Krisensignal werteten Börsianer, dass die EZB griechischen Banken den Zugang zu frischem Geld erleichtern will. Eine entsprechende Entscheidung sei am Vorabend nach Gesprächen zwischen der EZB, der Athener Regierung und dem Zentralbankchef Griechenlands gefallen, sagte ein Athener Notenbank-Vertreter am Donnerstag.
EZB erleichtert Geldzufuhr
Demnach will die EZB auf Sicherheiten, die griechische Institute bei ihr als Pfand für frisches Geld hinterlegen, einen geringeren Abschlag als bisher erheben. Damit könnten die Banken zusätzliche zwölf Mrd. Euro an Liquidität bei der EZB abschöpfen. "Das ist eine Stützungsmaßnahme, nachdem sich in den vergangenen beiden Tagen Druck aufgebaut hat",sagte der Zentralbanker.
Die griechischen Banken haben im September bei der EZB zwar weniger frisches Geld abgerufen, hängen aber weiter am Tropf der EZB.
ΠΗΓΗ.wirtschaftsblatt.at

Der-Grieche-Aktuell

Griechischer Tourismus läuft auf Hochtouren

Die Griechen wollen mit günstigen Preisen, nettem Service und Gastfreundschaft punkten.

Der für das Land wirtschaftlich wichtigste Sektor soll heuer fast 20 Prozent des BIP stellen

Athen - Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands sind zurück an der Börse. Der griechische Leitindex ist auf Talfahrt. Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Euro-Krisenland: Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige - der Tourismus - boomt. Bis zum Jahresende wird ein Rekord von mehr als 20 Millionen Besuchern erwartet.
"Damit wird unser Bereich fast 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes erwirtschaften", sagte kürzlich der Chef des Verbandes der griechischen Tourismusunternehmen, Andreas Andreadis.
"Es ist Mitte Oktober und wenn ich mich umschaue, habe ich den Eindruck, wir befinden uns noch in der Hochsaison", sagt Hotelier Dimitris Skalidis aus der Touristenstadt Nafplion auf der Halbinsel Peloponnes. Seine zwei Hotels sind bis Anfang November ausgebucht.

Jet-Set-Inseln

Hollywood-Stars, Weltklasse-Fußballspieler und Unternehmer vor allem aus dem östlichen Mittelmeer und den Golfstaaten genießen das "süße Leben" à la Ägäis auf den Jet-Set-Inseln Santorin und Mykonos. Die Preise sind allerdings manchmal schwindelerregend. Ein Luxuszimmer mit Meerblick kann mehr als 3.000 Euro pro Tag kosten.
Auf kleineren, weniger bekannten Inseln wie Antiparos oder Milos können Urlauber dagegen für 30 bis 40 Euro pro Nacht ein Quartier finden. Auch in Athen gibt es Zimmer für unter 40 Euro die Nacht. "Der Gast ist der König und wir tun alles, um zufriedene Besucher zu haben", sagt Hoteldirektor Christos Pilatakis von der Insel Rhodos. Mit 40 Jahren Erfahrung weiß er, welche Folgen der Ärger eines unzufriedenen Gastes haben kann: "Er kehrt nach Hause zurück und vergrault mit negativen Kommentaren Dutzende potenzielle Besucher."

Traditionelle Gastfreundschaft

In der Vergangenheit hatten viele Hotels und Tavernen mit hohen Preisen und schlechtem Service so manchen Besucher enttäuscht. Doch das hat sich geändert, sagt Hoteldirektor Pilatakis. "Gute Preise, netter Service und die traditionelle Gastfreundschaft der Griechen haben die Wende gebracht." Zudem hätten die Krisen in Nordafrika und im Nahen Osten viele Touristen bewogen, Urlaubziele wie Griechenland zu wählen.
Viele junge Griechen fanden dank des Booms in diesem Sommer Arbeit für ein paar Monate. Es gibt allerdings auch Schattenseiten: Die Verbände der Hotelangestellten protestieren, weil einige Hoteliers im Rückstand mit ihren Zahlungen an ihr Personal sind. Manche Unternehmer wollen ihre Angestellten erst nach Ende der Saison im November bezahlen. Der Hotelierverband meint, dies seien Einzelfälle.
Auch 2015 rechnet die Branche mit einem Rekordjahr für den griechischen Tourismus. Derweil treibt Investoren die Sorge vor einem Machtwechsel in Athen um: Die radikale Linke (Syriza) liegt in Umfragen deutlich vor der Regierungskoalition unter Premier Antonis Samaras. Sie könnte die im Februar anstehende Wahl des Präsidenten blockieren und so Neuwahlen des Parlaments erzwingen, fürchten manche. "Was wir jetzt brauchen ist politische Stabilität", sagt Hotelier Skalidis.
ΠΗΓΗ.derstandard.at